Fahrzeugexport - worauf muss ich achten?

Nach durchschnittlich 18 Jahren entscheiden sich deutsche Autobesitzer für die Entsorgung Ihres Wagens. Dabei gehen Fahrzeuge nicht immer den selben Weg. Das eine Auto wird verschrottet, während das andere einen neuen Besitzer findet. In Afrika ist der Markt für deutsche Gebrauchtwagen auch mit geringem Restwert sehr groß, weshalb sogar Schrottfahrzeuge angekauft werden. Hier erfahren Sie mehr rund um das Thema des Autoexports. 

Geeignete Autos für den afrikanischen Kontinent

Autos mit einer langen Lebensdauer weisen meist einige Macken auf. Nicht nur äußerlich sind Schäden festzustellen, auch die Elektronik ist nach vielen Jahren oft defekt. Neben den Anschaffungskosten fallen daher bei einem Auto auch die Kosten für den täglichen Gebrauch und die Instandhaltung hoch aus. Besonders bei älteren Autos stehen häufig Besuche bei einer Kfz-Werkstatt an. Darüber hinaus ist der Spritverbrauch größer und die Kfz-Steuer höher, als bei einem neueren Modell. Wie Sie sehen, ist die Nutzung eines Altwagens auf Dauer sehr kostenaufwendig. Um Ihr Fahrzeug loszuwerden, machen viele kurzen Prozess und entscheiden sich für eine Autoverschrottung. Doch auch mit einem Export können Sie schnell an Geld kommen. Wenden Sie sich an einen Exporthändler, müssen Sie wenig Zeit und Geld in den Verkauf ins Ausland investieren. Grundsätzlich kauft ein Händler alles an, was auf das Schiff des Exporteurs passt. Solange das Fahrzeug fährt, sind Modell und Laufzeit nicht von Belang. Daher ist auch Ihr Gebrauchtwagen mit hoher Wahrscheinlichkeit für einen Export geeignet. Bei einem extrem geringen Restwert gelangen Autos größtenteils in afrikanische Regionen. Da bei vielen Bewohnern Afrikas die finanziellen Mittel fehlen, ist der Markt für wertgeminderte und daher kostengünstige Fahrzeuge sehr groß. Zudem ist ein Fahrzeug dort deutlich länger fahrbar, als in Deutschland. Zum einen sind Pkws auch mit einer stark eingeschränkten Fahrsicherheit noch auf den Straßen zugelassen und zum anderen begünstigen die klimatischen Bedingungen die lange Nutzung. Korrosion tritt selten auf, da über das ganze Jahr hinweg ein trockenes, heißes Klima herrscht. Nicht selten werden hier ausrangierte Fahrzeuge in Afrika als öffentliches Transportmittel genutzt. Da die Verkehrsinfrastruktur schlecht ausgebaut ist und es am ÖPNV mangelt, sind Mehrzweckfahrzeuge sehr beliebt. Mit Ihrem Schrottauto bieten Sie einem Abnehmer in Afrika einen großen Mehrwert. 

Die Abmeldung des Pkws

Melden Sie Ihr Fahrzeug vor einem Verkauf - ob innerhalb Deutschlands oder ins Ausland - nicht ab, kann das gravierende Konsequenzen für Sie haben. Der Verkauf eines angemeldeten Autos kann rechtliche und finanzielle Folgen mit sich bringen. Bleiben Sie nach der Übergabe an den neuen Halter auf das Fahrzeug angemeldet, sind Sie weiterhin für den Wagen verantwortlich. Deshalb gilt: melden Sie Ihr Auto in jedem Fall bei der KFZ-Zulassungsstelle ab. So schützen Sie sich vor negativen Folgeerscheinungen. Eine Abmeldung nimmt nicht viel Zeit in Anspruch und kostet Sie im Schnitt nur 7 Euro. Haben Sie einen Käufer für Ihr Gebrauchtfahrzeug gefunden, legen Sie bei Ihrer Kfz-Zulassungsstelle den Fahrzeugbrief und die Autoschilder vor. Der Fahrzeugbrief wird eingezogen. Im Gegenzug erhalten Sie die Abmeldebescheinigung. Mit dieser können Sie auch Ihre Versicherung über den Verkauf in Kenntnis setzen. Die entwerteten Autokennzeichen können Sie, falls gewünscht, mit nach Hause nehmen. Für die Ausfuhr Ihres Pkws ins jeweilige Zielland muss an Ihrem Wagen ein Überführungskennzeichen angebracht werden. Nur so ist dieses für die Zeit der Überführung auf den Straßen zugelassen. Wickeln Sie den Export über einen Händler ab, stellt dieser in der Regel das Überführungskennzeichen zur Verfügung. Des Weiteren können Sie, um weitere Kosten zu vermeiden, für Ihr Fahrzeug bei einem Export die Garantie und Gewährleistung ausschließen. Da Sie als Privatperson dazu berechtigt sind, ist der Export besonders beliebt.